Studienfahrt
zu Don Bosco,
unserem

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Den Spuren Don Boscos gefolgt...
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„Da Mihi Animas CAeTera Tolle” - „Gib mir Seelen, alles andere nimm!“, so lautete der Wahlspruch des Priesters Don Bosco, des Freundes der Jugend, des Gründers der Salesianergemeinschaft und großen Heiligen unserer Kirche. Der Einladung der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG), unter Leitung von Josef Dietrich, folgten nahezu 40 Pädagogen, Rektoren, Konrektoren aus allen Schulbereichen sowie Erzieherinnen und Freunde aus ganz Schwaben. |
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Pater Herbert Müller von den Salesianern Don Bosco (SDB) führte als geistlicher Leiter die interessierte Gruppe mit großer Detailkenntnis an die Lebens- und Wirkungsstätten Don Boscos in und um Turin. Beginnend mit dem Geburtsort Colle Don Bosco – so der heutige Name –, der Pfarrgemeinde Castelnuovo und dem Studienort Chieri verknüpfte Pater Müller den Lebensraum der Kindheit und Jugendzeit von Don Bosco mit vielen Erlebnissen, Taten und Erfahrungen, die den jungen Giovanni prägten. |
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Die gütige, aber praktisch mittellose Mutter Margherita konnte die schulische Ausbildung des hochbegabten Jungen nicht fördern, doch sie vermittelte ihm durch ihr Vorbild die lebenstragenden religiösen Grundlagen. Öfters wurden aussichtslos erscheinende Situationen immer wieder durch die göttliche Vorsehung und eigene Anstrengung bewältigt, so dass er schließlich das erstrebte Ziel des Priesters erreichen konnte. |
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Mit präziser Sach- sowie genauer Ortskenntnis führte Pater Müller die Gruppe an die entscheidenden Orte und Plätze in Turin und verlebendigte das Leben Don Boscos: das Kinderkrankenhaus der Gräfin Barolo, den Schutzengelaltar in der Franziskuskirche, deren Sakristei mit ihrem Hinterhof, die Kirche Consolata, die Don Bosco so gerne besuchte, das Krankenhaus mit dem Grab seines Freundes und Beichtvaters Don Cafasso, die Hinrichtungsstätte, das Irrenhaus, das Rathaus... |
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Der Höhepunkt dieser Bildungs- und Pilgerfahrt war schließlich das unter seiner Führung erbaute Zentrum mit seinen Wohnungen und Werkstätten für Jugendliche im heutigen Stadtteil Valdocco. Hier begann Don Bosco in der Capella Pinardi sein großes Lebenswerk. Er verwirklichte sein Erziehungskonzept mit den Grundpfeilern Vernunft, Religion und Liebenswürdigkeit. Tausende gefährdeter junger Menschen wurden hier von Don Bosco zu gefestigten, lebenspraktischen Männern geformt. Besonders wichtig war für ihn die Verbindung von Religion und Leben, die anschaulich in der Camere Don Bosco, der Franz-von-Sales-Kirche - wo die Gruppe einen schön gestalteten Gottesdienst feierte - und besonders hervorhebend in der Maria-Hilf-Basilika zum Ausdruck kommt. Jeder spürte Don Bosco ganz nahe. |
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Bei allen Gedächtnisstätten ist die geschickte Hand der Salesianer zu erkennen, die es verstanden, die Zeit vor 150 Jahren mit stilechten Anschauungsgegenständen darzustellen. Ein Ausflug zur 1000-jährigen Abtei Sacra di San Michele auf den nahen Monte Pichiriano rundete die inhaltsreiche, sehr harmonisch verlaufende Bildungs- und Pilgerreise ab. |